Reverse Engineering – Bestehendes verstehen, Neues ermöglichen

Ob veraltete Komponenten ohne Dokumentation, defekte Bauteile oder die Notwendigkeit zur Weiterentwicklung bestehender Systeme – Reverse Engineering bietet die Lösung. Durch präzise Analyse und digitale Rekonstruktion vorhandener Produkte schaffen wir die Grundlage für Reproduktion, Optimierung oder Innovation. Mit modernster Messtechnik und tiefem technischen Know-how machen wir das Unsichtbare sichtbar – effizient, detailgenau und zukunftsorientiert.

Reverse Engineering im Detail:

1. Zieldefinition und Analyse des Ist-Zustands

Ziele des Reverse Engineerings:

  • Funktionsweise verstehen
  • Ersatzteil oder Nachproduktion ermöglichen
  • Optimierungspotenziale identifizieren

Dokumentation des Ausgangsprodukts:

  • Herstellerinformationen, Seriennummer
  • Vorhandene technische Datenblätter und Spezifikationen
  • Anwendungsbereich und Umgebungsbedingungen

2. Zerlegung und physikalische Analyse

Äußere Inspektion:

  • Materialanalyse (z. B. Gehäuse, Anschlüsse)
  • Maße und Geometrie
  • Prüfung und Definition der aktuellen Empfindlichkeit mittels Korrelation

Zerlegung des Sensors:

  • Schonendes Öffnen ohne Beschädigung falls möglich
  • Identifikation der Bauteile (Reedkontakt, Verkabelung)

Materialtests:

  • Gehäusematerial
  • Prüfung Kabelmaterial
  • Prüfung von Steckerinformation wenn benötigt

3. Reproduktion oder Optimierung

Erstellung von 3D-Modellen und technischen Zeichnungen:

  • CAD-Modelle des Sensors und seiner Bauteile

Materialauswahl für Reproduktion:

  • Auswahl alternativer Materialien, falls Originalmaterialien nicht verfügbar sind

Produktion eines Prototyps:

  • Prototypfertigung und Funktionstests

Optimierungsmöglichkeiten:

  • Verbesserungen in Material, Leistung oder Design

4. Tests und Validierung

Vergleich mit Originalsensor:

  • Messdaten und Empfindlichkeit gegenüber Originalsensor prüfen

Zertifizierungen und Konformitäten:

  • Sicherstellen, dass der reproduzierte Sensor relevanten Standards entspricht (z. B. RoHS, REACH)

5. Abschlussbericht und Dokumentation

Ergebnisse des Reverse Engineerings:

  • Technische Spezifikationen
  • Messdaten und Analysen
  • Zeichnungen

Archivierung der Dokumentation:

  • Alle Ergebnisse strukturiert speichern